Die Geschichte spielt in einer nahen und leider nicht unrealistischen Zukunft. Schauplatz der Handlung ist der nordamerikanische Kontinent – vom Rest der Welt ist nicht die Rede. Das Leben ist mit dem heutigen nicht mehr vergleichbar. Wie es genau zur Apokalypse kam spielt gar keine Rolle. Kriege und Umweltkatastrophen haben die Zahl der Einwohner auf wenige Hunderttausend schrumpfen lassen.

Düster ist diese Welt von Panem, so heißt der Kontinent. Wie passend der Name ist im Hinblick auf das Lateinische Wort für „Brot“, wird mit jeder Seite deutlicher. In Panem gibt es keine Freiheit und keine Hoffnung – nur den Hunger. Den Hunger nach Freiheit und Gerechtigkeit, aber zunächst einmal nach etwas zu Essen. Das Land ist unterteilt in zwölf Distrikte und wird beherrscht von einem Despoten namens Präsident Snow, der im „Kapitol“ lebt. Hier ist alles technisiert und rein, während in den zwölf Provinzen die Armut herrscht.

Es ist nicht nur für Jugendliche praktisch unmöglich, ihre Trilogie „Die Tribute von Panem“ aus der Hand zu legen, sondern auch für Erwachsene. Kein Wunder, dass schon der erste Teil 2010 den deutschen Jugendliteraturpreis gewann und in den USA vieles von dem abräumte, was es abzuräumen gibt.

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