IMG_1395.JPGVom Pazifisten Felix Bloch, der nach 1933 in den USA beim Bau der Atombombe hilft. Von Laura d’Oriano, die Sängerin werden will und als alliierte Spionin in Italien endet. Und von Emile Gilliéron, der mit Schliemann nach Troja reist und zum größten Kunstfälscher aller Zeiten wird. Nur einmal können die drei einander begegnet sein: im November 1924 am Hauptbahnhof Zürich. Doch ihre Wege bleiben auf eigentümliche Weise miteinander verbunden. Capus treibt seinen Erzählstil des faktentreuen Träumens zu neuer Meisterschaft. Heiter und elegant, lakonisch und zart folgt der Erfolgsautor aus der Schweiz den exakt recherchierten Lebensläufen seiner Helden.

Wir begleiten als Leser Laura, Felix und Emile ein Stück ihres Lebens bis zu ihrem Tod.
Wir lernen ihre Hoffnungen, Träume, ihre Familien kennen.
Es gibt nur einen einzigen Berührungspunkt zwischen den dreien und dieser ist meiner Ansicht nach nicht sehr überzeugend und sehr wage.
Das Buch liest sich sehr flüssig. Es gibt allerdings etliche Abschnitte, die zu sehr ins Detail gehen z.B. wenn es um Felix Bloch geht. Ich habe mich öfters dabei ertappt, Sätze und ganze Abschnitte zu überspringen.
Die Personen fesselten mich nicht, sie bleiben Persönlichkeiten an der Oberfläche.
Ein kurzweiliges Buch ohne Frage. Ein überzeugendes eher weniger.

dtv 9,90€
ISBN 9783423143745