Ein Tabor Süden Roman

IMG_1430-0.JPG»Er war irgendwie anders in letzter Zeit.« Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss.

Ja ist das jetzt ein Krimi oder ein gesellschaftskritischer Roman?

Meiner Ansicht eher das letztere. Auf jeden Fall ist das Buch hervorragend und lesenswert. Obwohl es zum Teil sehr düster und bedrückend erscheint, besonders die Einsamkeit der einzelnen Protagonisten, fesselt es und ist spannend wie ein Krimi.

Der Bezug zu Gegenwart wird im Laufe der Geschichte immer deutlicher, aber mehr verrate ich im Moment nicht.

Bitte selbst lesen!

Droemer Knaur, Tb. € 9,99 

ISBN 978-3-426-30417-4